Schüleraustausch

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1 Gegenbesuch der Onteora-Highschool Schüler Freitag, 09. Juli 2010 Christina Gallner 171
2 Highschool vs. Gymnasium (von Markus Trost) Freitag, 11. Juni 2010 Christina Gallner 155
3 Schüleraustausch USA: Bilder Verabschiedung Donnerstag, 03. Dezember 2009 Christina Gallner 463
4 Schüleraustausch USA: 24.10. Sonntag, 22. November 2009 Christina Gallner 365
5 Schüleraustausch USA: 6./7.11 Sonntag, 22. November 2009 Christina Gallner 309
6 Schüleraustausch USA: 5.11. Sonntag, 22. November 2009 Christina Gallner 254
7 Schüleraustausch USA: 4.11. Donnerstag, 05. November 2009 Christina Gallner 350
8 Schüleraustausch USA: 3.11 Donnerstag, 05. November 2009 Christina Gallner 316
9 Schüleraustausch USA: 2.11. Mittwoch, 04. November 2009 Christina Gallner 342
10 Schüleraustausch USA: 01.11. Mittwoch, 04. November 2009 Christina Gallner 345
11 Schüleraustausch USA: 31.10. Dienstag, 03. November 2009 Christina Gallner 348
12 Schüleraustausch USA: 30.10. Mittwoch, 04. November 2009 Christina Gallner 339
13 Schüleraustausch USA: Bilder 2. Woche Mittwoch, 04. November 2009 Christina Gallner 294
14 Schüleraustausch USA: 29.10. Dienstag, 03. November 2009 Christina Gallner 331
15 Schüleraustausch USA: 28.10. Dienstag, 03. November 2009 Christina Gallner 308
16 Schüleraustausch USA: 27.10. Dienstag, 03. November 2009 Christina Gallner 287
17 Schüleraustausch USA: 26.10. Mittwoch, 04. November 2009 Christina Gallner 307
18 Schüleraustausch USA: 25.10. Dienstag, 03. November 2009 Christina Gallner 293
19 Schüleraustausch USA: 23.10. Dienstag, 03. November 2009 Christina Gallner 296
20 Schüleraustausch USA: 22.10. Dienstag, 03. November 2009 Christina Gallner 301
21 Schüleraustausch USA: 21.10. Dienstag, 03. November 2009 Christina Gallner 303
22 Schüleraustausch USA: 20.10. Dienstag, 03. November 2009 Christina Gallner 310
23 Schüleraustausch USA: Bilder 23.10.2009 New York Dienstag, 27. Oktober 2009 Christina Gallner 306
24 Schüleraustausch USA: 19.10. Dienstag, 03. November 2009 Christina Gallner 332
25 Schüleraustausch USA: 17.10. -18.10.09 Montag, 02. November 2009 Christina Gallner 406

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Berichte vom USA-Schüleraustausch 2009

USA Austausch (im 14.Jahr)

 

Der USA Austausch fand im Schuljahr 2009/2010 vom 17.10.09 bis zum 8.11.09 statt. 20 Schüler der 10. Klasse (Schuljahr 2009/2010) freuten sich auf den Aufenthalt in Boiceville, NY, und wurden von den beiden Lehrkräften Frau C. Jacobi und Frau K. Junold begleitet. Drei Wochen Schulbesuch standen auf dem Programm, ebenso wie Ausflüge nach New York, und ein Wochenende in Boston. Die Austauschpartner werden auf Gegenbesuch im Juni/Juli 2010 in Freising sein. Viel Spaß beim Stöbern in den Tagesberichten der Schüler!

Erstes Wochenende in Boston


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Erfolgreiches Ausfuellen der Einreiseformulare nach dem 5. Versuch!




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Vorfreude im Flugzeug








austausch 09 050 Erstes Abendessen


austausch 09 141 Regen und Sturm in Boston


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Referate ueber Bostons Geschichte und Sehenswuerdigkeiten



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Der Regen verdirbt uns die gute Laune nicht!!


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S. und S. referieren ueber die Mayflower und Plimoth Plantation


dsc00956 Neue Siedler


dsc00996 Die grosse Attraktion auf dem Parkplatz


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Ein Wompanoag beantwortet unsere Fragen

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Echte Pilgrims reisen mit uns.

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Kurz vor Boiceville steigt die Stimmung.


cimg3277 Im Deutschen Konsulat

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cimg3296 Im Rockefeller Center austausch 09 karin 011 cimg3302 cimg3301 cimg3303

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Im Central Park

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Im Metropolitan Museum of Art

Ankunft

 

 

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Wir koennen unsere Partner garnicht verfehlen! Wink

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Als Dank fuer die Bemuehungen wird eine lokale Speziealitaet

(man beachte das Lebkuchenherz!) ueberreicht.

Eine kurze Zusammenfassung der Erlebnisse und Eindrücke eines Tages erhalten Sie durch "anklicken" eines Datums bzw. unter >>Berichte vom USA-Schüleraustausch 2009<<.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
17.10 18.10
19.10 20.10 21.10 22.10 23.10 24.10 25.10
26.10 27.10 28.10 29.10 30.10 31.10 01.11
02.11 03.11 04.11. 05.11 06.11 07.11


AMERIKA, WIR KOMMEN!

Samstag, Sonntag 17./ 18. Oktober 2009

von Florian Denk

Wir trafen uns am Samstag um 13:30 Uhr am Schalter, und alle waren aufgeregt, ob das Gepäck zu schwer sein, oder ob man etwas vergessen haben würde. Glücklicherweise kamen alle ohne größere Probleme durch die Kontrollen, ich musste jedoch meinen Rucksack einige Male durchleuchten lassen, weil mein Zirkel auf den Aufnahmen verdächtig aussah. Als wir im Flugzeug waren, konnten wir ungefähr acht Stunden Filme ansehen und bekamen zweimal etwas zu essen, nachdem wir uns mit heißen Feuchttüchern die Hände gewaschen hatten. Kurz vor Ende des Fluges bekamen wir die Einreiseformulare. Wir waren ziemlich lange damit beschäftigt sie auszufüllen, weil die Zahlen in amerikanischer Schreibweise geschrieben sein mussten und man sich immer wieder verschrieb. Nach ungefähr vier Versuchen für jeden war die Stewardess etwas genervt, aber wir hatten es geschafft.

Bei den Kontrollen wurden unsere Fingerabdrücke genommen und ein Photo von uns gemacht, die Formulare wurden dagegen fast nicht beachtet. Dann fuhren wir mit dem Bus zum Hotel. Die Zimmer waren sauber und es gab Kaffeemaschinen. Jedoch gab es in den „4-Bettzimmern“ nur zwei Betten, in welchen man deshalb zu zweit schlafen musste.

Wir gingen anschließend noch zu Dunkin‘ Donuts, wo wir zu viert ein Dutzend Donuts kauften und sahen, dass im ‚Iced Tea’ mehr als die Hälfte des Getränks aus Eiswürfeln besteht. Nach ca. 24 Stunden ohne Schlaf gingen wir schließlich ins Bett - manche allein, manche mit Bettgenossen.

Am nächsten Morgen gab es zum Frühstück Waffeln, Eier, Erdnussbutter,

Mini-Donuts und jede Menge Plastikgeschirr. Anschließend fuhren wir mit dem Bus weiter nach Boston hinein, wobei der Busfahrer uns, absichtlich oder nicht, einen Grossteil der Stadt zeigte, denn wir mussten mehr als einmal umdrehen.

In Boston war es ziemlich nass. Es regnete und stürmte. Wir gingen von der Stelle, an der das Boston Tea Party Schiff gelegen hatte, bevor es abbrannte, zuerst in das Tourismuscenter, wo es schön warm und trocken war und es auch Stühle und Bänke gab. Dort hielten alle ihre Referate über Boston. Gleich nebenan besichtigten wir das Old-State-House, ein Museum über die Geschichte Bostons, von dessen Balkon 1776 die Unabhängigkeitserklärung verlesen wurde. Danach gingen wir entlang des Freedom Trails zur Faneuil Hall, der “Cradle of Liberty“ und zum Quincey Market, welcher früher ein Marktplatz war und wo sich heute jede Menge Imbissstände von Star Bucks über Indisch bis zu Pizza befinden. Daraufhin gingen wir gesättigt in das Haus von Paul Revere, dem eine wichtige Rolle im Unabhängigkeitskrieg zugesprochen wird, welches im 18. Jahrhundert gebaut wurde, und auch so eingerichtet ist. Dann versuchten wir SIM-Karten (ohne Wegwerfhandy) zu kaufen und im dritten Laden fanden wir endlich das Gesuchte, doch sie waren zu teuer, als dass es sich für uns gelohnt hätte. Nachdem wir entschieden hatten, nicht auch noch ins Old South Meeting House zu gehen, verbrachten wir wegen des strömenden Regens die Zeit, bis der Bus uns wieder holte, in einem riesigen Bücherkaufhaus, wo wir ein Buch mit Witzen über Deutsche fanden und uns dann in eine Sitzecke der Kinderbuchabteilung setzten. Wir fuhren schließlich zurück zum Hotel, um uns trockene Sachen anzuziehen. Am Abend waren wir in einem Fischrestaurant, wo manche sich Hummer bestellten, der aber leider schon geschält war und mit anderen Meerestieren und –früchten serviert wurde.

Im Hotel trafen wir uns dann in einem Zimmer und verbrachten dort den restlichen lustigen Abend.

Mayflower und Plimoth Plantation

Montag, 19. Oktober 2009

von Josephine Doyle

Nach einem lustigen Abend geht es am nächsten Morgen um 9:00 Uhr weiter zur Mayflower II, dem Schiff, mit dem die Pilgrims im 17. Jahrhundert aus Europa nach Amerika gekommen sind. Auf dem Schiff gibt es Schauspieler, die Menschen aus der damaligen Zeit spielen und denen man Fragen stellen kann. Unter Deck ist es sehr eng und die Decken sind sehr niedrig.

Um 10:40 kommt der Bus auf dem Parkplatz von Plimoth Plantation an, wo erst einmal begeistert Gruppenfotos vor amerikanischen Schulbussen gemacht werden.

Nach einem Kinofilm, der das Museum in Plimoth Plantation vorstellt, gehen wir in ein dort nachgebautes Indianerdorf der Wompanoag. Dort gibt es verschiedene Hütten mit echten Indianern, die einem die Kultur und die Lebensweise erklären und auch gerne Fragen dazu beantworten. In dem nachgebauten Dorf der damaligen Pilgrims kann man in unterschiedlichen Häuser gehen und mit den Schauspielern, die die Rollen der damaligen Siedler übernommen haben, reden und sich so ein bisschen in die damalige Zeit zurückversetzen.

Auf der 4-5 stündigen Busfahrt entsteht ein neues Lied, das sich einige von uns selbst ausgedacht haben. Dann endlich in Boiceville angekommen, treffen sich die Austauschpartner zum ersten Mal. Jeder wird herzlich mit selbstgemachten Willkommensschildern von seiner Familie empfangen. In der Cafeteria der Schule essen alle zusammen und lernen sich kennen. Danach geht jeder mit seiner Gastfamilie in sein neues Zuhause, wo er für die nächsten drei Wochen bleibt.

Der erste Schultag!

Dienstag, 20.10.2009

von Sara Düsedau

Nachdem wir das neue Zuhause kennengelernt hatten, ging es an die neue, große, amerikanische Schule names “Onteora Highschool”. Sie liegt in dem kleinen Ort Boiceville. In der Früh ist alles voll von gelben amerikanischen Schulbussen, die nur in den USA vorkommen. In der ersten Stunde durften wir noch entspannt frühstücken und wurden vom Schuldirektor begrüßt. Außerdem bekamen wir Unterlagen über die Gegend, Stadtpläne für unsere Besuche in NYC. Danach ging jeder deutsche Schüler in die Stunde seines Austauschschülers und stellten fest, dass hier irgendwie Vieles ganz anders ist. Denn es wird nicht nur das Klassenzimmer jede Stunde gewechselt, sondern man kann sich auch die Fächer aussuchen, was etwas ganz Neues für uns Deutsche war. Die etwas lästigen Schulbänke, die mit den jeweiligen Stühlen verbunden sind, und in Einzelreihen hintereinander stehen, sodass man immer einen großen Bogen um die Reihen machen muss, sind sehr unbequem. Über all diese Dinge mussten wir uns dann unbedingt im Homeroom unterhalten. Der Homeroom ist eine Stunde im Deutschzimmer, wo wir unter uns sind und uns über Wichtiges und Erlebtes unterhalten. Im Deutschzimmer hängen alle möglichen Fotos aus den vorherigen Austauschen (mit Freising und Singen) und Postern und Flaggen aus deutschsprachigen Regionen. Danach war noch eine Stunde und dann war der erste Highschooltag um 02:35pm aus.

Der Zweite Schultag

Mittwoch, 21.10. 2009

von Jan Fröhlich

Wie immer mussten wir schon um 6 Uhr in der Früh aufstehen. Schnelles Frühstück mit Muffins, die man mit Marmelade bestreicht. Danach fuhren wir schweigend (jeder war noch ziemlich müde) im gelben Bus zur Schule. Als erstes hatte ich mit Dylan Global Studies, was wie Geschichte ist. Die Schüler durften mit ihren eigenen Laptops eine Präsentation mit Power Point über Bismarck machen. Mathe danach war ganz ok, obwohl sie 7.-Klass-Stoff machen. Deutsch ist eigentlich eines der besten Fächer, weil man zuschauen und hören kann, wie sich die Schüler verbessern. Englisch ist auch ganz witzig, wegen der Lehrerin. Sie mussten eine Zusammenfassung von zwei Büchern machen und bekamen darauf Noten. Chemie fand ich dagegen sehr langweilig. Gott sei Dank gibt es ein paar Leute, die das Ganze auffrischen. Sport mit Badminton war langweilig, da wir Deutschen nicht mitmachen durften. Mittagspause mit einem Käsetoast und Nudelsalat. In der Homeroomstunde ging es um Organisatorisches Frau Junold und Frau Jacobi fragten uns, also wie es uns in den Familien geht. Diesmal hatte Dylan nicht Big Band, sondern Orchester.

Nach der Schule checkte ich meine E-mails, ging in Facebook und spielte PC, während Dylan seine Hausaufgaben erledigte. Danach gingen wir nach Woodstock, eine Stadt mit 2000 Einwohnern. Dort sah ich zwei 70-jährige Hippies, die ihr Geld verdienen, indem sie Photos von sich selbst verkaufen. Wir trafen ein paar Freunde von Dylan und gingen zum Jugendzentrum. Dort spielten wir Billiard und Pingpong (=Tischtennis). Von dort gingen wir wieder zurück, um rechtzeitig zum Abendbrot da zu seinen. Es gab Ente (eine ganze für vier Leute!!!) mit gebratenem Spargel und Kartoffeln. War richtig gut. Danach spielten wir noch bis 11:00 und gingen ins Bett.

Schon wieder Feueralarm!

Donnerstag, 22.10.2009

von Christina Gallner

Heute haben die meisten von uns den Austauschpartner in der Schule getauscht um andere Fächer kennen zu lernen. Ab nächster Woche haben wir nämlich unseren eigenen Stundenplan. So hatte ich heute “Filmhistorie”, Englisch, Sport, Deutsch und Mathe (2x). Heute war, wie gestern auch, 2x Probefeueralarm. Alle Schüler stellen sich im Freien in alphabetischer Reihe auf und die Lehrer halten, wenn alle da sind, die grüne Seite eines Schildes mit ihrer Raumnummer hoch. So wissen die Lehrer mit den Walkie Talkies sofort, ob irgendwo noch jemand fehlt und melden das weiter. Die Schule muss bis Weihnachten 10 Probealarme durchgeführt haben und weil gerade schönes Wetter ist, machen sie so viele wie möglich hintereinander.

Am Abend waren Christina, Margret, Amy, Katie, Susanne, Mackenzie, Sara, Elmo, Matthew, Lukas und noch ein paar andere auf dem Headless Horseman Place und davor bei Mackenzie zum Essen. Es gab Spaghetti mit Tomatensauce, Salat, Brownies und andere Kekse.

Auf dem Headless Horseman Place sind verschieden Häuser, wo versucht wird, einen zu erschrecken. Am Anfang sind wir mit einem Karren einen Feldweg entlang gefahren und durch verschiedene Tunnel. Dort sind überall Menschen, die aus etwas herausspringen oder mit einer Kettensäge die Füße taxieren. In den Häusern geht man einen langen gewundenen Weg entlang und überall stehen Leute hinter der Ecke und springen heraus. Es ist wirklich sehr gut gemacht, nicht so wie die Geisterbahnen in Deutschland, und es war sehr lustig.

NEW YORK, NEW YORK!

Freitag, 23.10.09

von Benedict Grüneberg

Heute war der Tag, auf den wir alle gespannt gewartet hatten, denn wir fuhren nach New York. Nach einer sehr langen Busfahrt und einem etwas merkwürdigen Kennenlernspiel erreichten wir schließlich New York und die ersten “Wows” waren zu vernehmen. Wir waren noch auf der Autobahn, aber man konnte schon deutlich die Stadt und ihre Wolkenkratzer sehen. Als der Bus dann hielt, hatten wir zunächst nur ein kleines Stück zu gehen und gewannen so unsere ersten Eindrücke von der Stadt. Alle Straßen gehen nur geradeaus und links und rechts von jeder sind riesige Hochhäuser. Das ist mit einer deutschen Stadt nicht zu vergleichen. Wir erreichten die erste Station unseres Ausflugs, das deutsche Konsulat. Nachdem sich alle durch die Drehtür in den kleinen Eingangsbereich gequetscht hatten, ging es erst einmal gefühlte zehn Minuten nicht weiter, weil alle (ca 50 Personen) durch eine Sicherheitskontrolle mussten. Als dann klar war, dass niemand vorhatte etwas hineinzuschmuggeln, liefen wir über die Hintertreppe zwei Stockwerke nach oben. Dort angekommen, wurde uns ein 30 Minuten langer Film mit dem Thema “Was machen die Leute hier eigentlich?” gezeigt, dem jedoch niemand die volle Aufmerksamkeit schenkte, denn wir wollten eigentlich die Stadt sehen. Nachdem der Film, in dem sehr schnelles und wie ich fand sehr undeutliches Englisch gesprochen wurde, zu Ende war, fuhren wir mit dem Aufzug ganz nach oben, von wo aus man einen tollen Blick auf die Stadt, unter anderem auf das UNO-Gebäude, hatte. Wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen, liefen wir ein Weilchen, bis wir schließlich am Rockefeller Center ankamen. Wir fuhren wieder mit dem Aufzug, in dem man auf dem Weg eine kleine Lightshow bewundern konnte, nach oben und waren schließlich auf dem Dach des 259m hohen Gebäudes. Da es das neunt-höchste Gebäude in New York ist hatte man von hier einen noch besseren Blick auf die Stadt, was aber auch daran lag, dass es mehr in der Mitte der Stadt liegt. Wir verließen das Rockefeller Center wieder und teilten uns in Gruppen auf. Ich war in einer Gruppe mit ungefähr zehn anderen. So liefen wir dann ein paar Straßen auf und ab und die ersten Souvenirs wurden gekauft. Alle Deutschen in der Gruppe hatten ihren ersten amerikanischen Hot Dog, ich fand ihn ein wenig schlicht, aber ansonsten ziemlich lecker. Nachdem wir uns dann zum vereinbarten Zeitpunkt am vereinbarten Ort getroffen hatten, ging es weiter in den Central Park. Wir waren sehr verwundert, dass mitten in dieser riesigen Stadt eine so riesige Parkanlage ist. Wir spazierten einmal durch und die nächste Station war dann “The Metropolitan Museum of Art”. Ich dachte anfangs, es wäre das Museum of Modern Art, aber ich wurde durch griechische Vasen und römische Helme eines Besseren belehrt. Ich könnte jetzt ausführlich werden, aber ich denke, das wäre sehr langweilig zu lesen. Die letzte Station unseres Ausfluges war der “Times Square”. Ich fand, das sah ein bisschen so aus wie abends auf der Wiesn, denn an jedem einzelnen Restaurant oder Geschäft stand in leuchtenden Buchstaben und Bildern der Name und das, was man vermutlich darin fand. Wir bildeten wieder Grüppchen, aber eher unfreiwillig weil in dem Restaurant, in dem wir eigentlich essen wollten, nicht genug Platz für alle war. Nach ca. 8 Minuten des erstaunten Umherlaufens konnten manche von uns immer noch nicht fassen, dass sie wirklich auf dem Times Square standen, den sie sonst nur aus Filmen kannten. Wir besuchten einige Geschäfte und beschlossen spätestens jetzt, dass wir Amerika mögen, denn alles war viel günstiger als in Deutschland. Also wurden die ersten Schuhe und T-Shirts gekauft. Nur mal so zum Vergleich: ein paar Schuhe das in Deutschland vielleicht 100 Euro kosten würde, kostet in Amerika um die 60 Dollar. So standen wir dann die meiste Zeit ungläubig vor einem Schuhregal, aber trotz des sehr guten Preises hat dann nur einer von uns zugegriffen.

Dann trafen wir uns wieder mit den anderen und fuhren wieder nach Boiceville.

Ein typisch amerikanisches Frühstück an einem entspannten Sonntag

Sonntag, 25.10.2009

von Matthias Heiler

Nach einem langen Fernsehabend am vorherigen Tag sind wir um ca 10:30 Uhr aufgestanden und haben ein spätes Frühstück hergerichtet. Da etwa 12 Personen eingeladen waren, waren wir gut eine halbe Stunde beschäftigt. Da das Frühstück um etwa 11:30 Uhr anfangen sollte, riefen wir bei Davids Austauschpartner an, um ihn, Alex und Steffi daran zu erinnern, zu kommen. Es ging aber nur der Anrufbeantworter hin, da anscheinend noch alle schliefen. Also riefen wir Florian und seinen Austauschpartner Dan an und fragten sie, ob sie vielleicht zum Frühstück kommen wollten. Doch auch hier hob niemand ab.

Es kam dann zum Glück noch ein Freund meiner Austauschfamilie, sodass jeder von uns sechs Leuten nur das Essen von zwei essen musste.

Es war ein typisches amerikanisches Frühstück, so mein Austauschpartner. Es gab viel fettigen Speck, kleine Bratwürste, Pfannkuchen, “French Toast” und Obst.

Nach diesem recht fetthaltigen und sehr groß ausgefallenen Frühsteck wurde dann erstmal zur Beruhigung des Magens zwei Stunden lang Ferngesehen, da man nach dem Essen ja bekanntermaßen ruhen soll.

Um 14:30 Uhr gab es dann einen kleinen Halloweenumzug in Phoenicia, dem Ort, wo meine Austauschfamilie wohnt. Also haben wir uns den Umzug angesehen, wobei die kleinen Brüder meines Austauschpartners sich auch verkleidet haben und mitgegangen sind.

Nach dem Umzug gab es für alle, die sich verkleidet hatten, kostenlose Muffins. Da mein Austauschpartner sagte, dass ich von Deutschland bin, haben wir beide auch jeder zwei Muffins bekommen und eine Deutsche, die vor ca 30 Jahren aus Düsseldorf hierher gezogen ist, hat gleich mit mir eine Unterhaltung angefangen.

Nach ca. einer Stunde auf dem „Halloween-Fest“ sind wir dann nach Hause gefahren, da wir noch etwas mit Freunden unternehmen wollten.

Zuhause riefen wir dann fünf andere Deutsche und ihre Austauschpartner an, und fragten sie, ob sie vielleicht Lust hätten, etwas zu unternehmen. Es war jedoch nie jemand zu Hause oder sie waren, wie im Fall von Jan, um etwa 16:00 noch beim Mittagessen.

Deshalb sind wir dann zu Hause geblieben, haben gelesen, Ferngesehen und Xbox360 gespielt.

Am Abend gab es dann wieder mit der ganzen Familie einen Filmabend, bis wir dann um ca 11:30 ins Bett gegangen sind, um uns seelisch und geistig auf die Schule am nächsten Tag vorzubereiten.

Vom Königssee zur Holledau

Dienstag, 27. Oktober 2009

Von Lukas Hlawna

Heute waren Raven und ich mit unseren Präsentationen dran! Ich war so nervös, dass ich den “ VIP- Status”, den man als Deutscher im Schulbus hat, gar nicht so richtig genießen konnte. Und dann musste ich auch noch anfangen! Aber es war dann nicht weiter schlimm! Den ersten Vortrag in der Klasse, die am längsten Deutsch lernt, hielt ich auf Deutsch, die anderen drei auf Englisch. Alles war richtig easy! Raven und ich stritten uns vor jeder Stunde, wer als erstes vortragen sollte. Am Ende gab es immer Publikumsentscheid. Es machte aber keinen Unterschied. Im Endeffekt musste jeder seine Präsentation viermal halten. Ich erzählte vom Königssee, während Raven über Hopfen referierte.

Nach der neunten Stunde mussten Christina und ich zwei Stunden im Homeroom warten, denn die Fußball-Mädchen hatten ein Auswärts-spiel (das sie leider verloren), Elmo hatte Footballtraining und der Computerraum und die Bibliothek waren abgeschlossen. Wir beschäftigten uns also damit, Fotos auf die JoHo-Homepage zu laden.

Wir wurden dann von Elmos und Christinas Mutter (Christinas Austauschpartnerin heißt auch Christina) abgeholt und gingen chinesisch essen. Sehr empfehlenswert! Nur an die riesigen Portionen in Amerika muss ich mich noch gewöhnen.

Kochen, Photographie und Psychologie

Mittwoch, 28.10.2009

von Steffi Kürzinger

Heute ist Mittwoch der 28.10.09!!!! Leider haben wir nur noch 1,5 Wochen. Die Zeit hier vergeht sehr schnell.

Ich habe jetzt in der ersten Stunde “ Food and Nutrition”. Das ist so was wie Kochen bei uns. Es ist auch ziemlich interessant. Wir schauen uns gerade einen Film an. Er heißt “Super Size Me”. In diesem muss ein Mann, der sich vorher gut ernährt, also immer viel Obst und Gemüse gegessen hat, nun die ganze Zeit Fast Food essen. Es ist teilweise auch richtig ekelhaft.

Wir haben jetzt die zweite Stunde (Deutsch). Seit einer Woche laufen nun schon die Präsentationen. Heute sind Josephine und Markus dran. Markus hält sein Referat über Schlösser in Bayern. Die Schüler in der Klasse sollen darüber zwei Fragen für das morgige Quiz aufschreiben. Er gibt uns Informationen über das Schloss Neuschwanstein, das Schloss Linderhof, das Schloss Herrenchiemsee, die Burg zu Burghausen, die Walhalla und über die Residenz Würzburg. Josephine hält ihres über das Schulsystem.

Jetzt habe ich Photokurs. Hier können wir Photos mit einer älteren Kamera machen. Ich habe sehr viel Spaß in diesem Fach, weil man richtig professionell photographieren kann und danach entwickelt man den Film in der Dunkelkammer, legt die Bilder in eine Flüssigkeit, um sie sehen zu können. Wenn man damit fertig ist, hängt man sie zum Trocknen auf. Das ist nicht wie bei einer Digitalkamera, wo man die Bilder sofort sehen kann und dann am Computer ausdruckt.

Es ist nun 10:10 Uhr und ich habe Earth Science in der vierten Stunde. Dieses Fach ist wie Geographie in Deutschland, nur auf Englisch.

Harold and Maude! So heißt der Film, den wir in der fünften Stunde in Psychologie anschauen. Dieser handelt von einem jungen Mann Harold, er ist so um die 20, der sich immer umbringen will und es aber nie schafft. Er bekommt auch nicht so viel Aufmerksamkeit von seinen Eltern. Dann lernt er eine alte Dame kennen, Maude. Er hat sehr viel Spaß mit ihr. Schließlich verliebt er sich dann in sie. Aber nach einer Weile stirbt Maude und Harold ist darüber sehr traurig. Er versucht sich dann auch wieder umzubringen, kann es aber dieses mal auch nicht. Danach haben wir noch über den Film gesprochen.

Sechste Stunde Chemie. Hier entspricht der Stoff dem der achten und neunten Klasse bei uns. Aber es ist trotzdem interessant, das Ganze auf Englisch zu hören.

Es ist 12:20. Nun haben wir Mittagspause!!!!!! Die erste richtige Pause am Tag.

In der nächsten Stunde haben wir Homeroom. Heute kommt Dr. Leslie Goldring Ford, eine Frau vom regionalen Schulamt. Sie fragt, wie es uns hier in Amerika gefällt und was anders ist als in Deutschland. Sie ist eine sehr wichtige Person, denn sie entscheidet mit, ob sich der Austausch lohnt oder nicht.

Die letzte Stunde habe ich Studio Art. Dieses Fach ist dasselbe wie Kunst in Deutschland. Um 14:35 Uhr habe ich dann aus. Manche von uns müssen aber noch hier bleiben, weil ihre Austauschpartner noch irgendetwas Spezielles haben, zum Beispiel eine bestimmte Sportart.

Als wir zu Hause waren, ging ich an den Computer um meine E-mails zu checken, meinen Bericht zu schreiben und um mein Referat zu üben. Wir haben dann nur noch gegessen und ich bin relativ früh ins Bett gegangen.

60 Schüler backen Kaiserschmarrn und Pfannkuchen

Donnerstag, 29.10.09

von Katharina Ostermair

Heute ist Donnerstag, der 29.10.09. Es ist schon etwas über die Hälfte unseres Austausches vergangen.

Nachdem ich heute Morgen etwas müde von dem gestrigen anstrengenden Schlittschuhlauf-Nachmittag aufgestanden war, nahm ich erst einmal eine schöne heiße Dusche. Danach fuhren meine Austauschpartnerin Jackie und ich wie jeden Morgen mit dem Schulbus zur Onteora-High-School. In der ersten Stunde hatten Josie und ich Englisch . Diese Stunde begann für die amerikanischen Schüler erst einmal mit einem angekündigten Vokabeltest. In der dritten Stunde hatten wir Deutsch (German). In diesem Fach müssen jeden Tag zwei von den Deutschen ihre Powerpoint-Präsentation über Deutschland halten. An diesem Tag waren Julia und Steffi an der Reihe, aber nur Julia musste in dieser Stunde ihre Präsentation über Regensburg halten. Doch bevor sie anfangen konnte, mussten die Amerikaner von dieser Deutschstunde noch ein von Frau Kaindl vorbereitetes Quiz machen. Danach hatten einige von uns Foods & Nutrition, was mein Lieblingsfach ist. Zuerst holten wir uns aus der Cafeteria Kaffee und Muffins und mussten dann in Zweiergruppen, Rezepte für Muffins aussuchen, die wir am Montag backen wollen.

In der vierten Stunde hatte ich mit Jackie Glass & Metals. In dieser Stunde erklärte die Lehrerin wie man ‘Dog Tags’ macht. Das ist ein gewisses Arbeiten mit Metall. Die vierte Stunde war Fashion Design. Dort sind wir insgesamt sieben Deutsche. Die Lehrerin gab uns schon in der ersten Fashion Design Stunde den Auftrag, anhand einer Vorgabe, die Körpermaße des Menschen zu zeichnen. Also zeichneten wir weiter. Das war ziemlich interessant, da man sehen kann, wie der eigene Körper aufgebaut ist. In der sechsten Stunde hatten wir Sport. Das war entspannend und auch sehr lustig, da wir die ganze Zeit nur Badminton spielten. Danach war endlich Lunch! Dort haben die meisten erst einmal etwas gegessen und sich ausgeruht. Um 1 Uhr ging es dann bei uns weiter mit Homeroom. Dort treffen sich alle deutschen Austauschschüler mit Frau Jacobi und Frau Junold, um organisatorische Dinge zu besprechen oder Fragen zu klären. In der neunten und gleichzeitig letzten Unterrichtsstunde hatten wir Chorus. Nachdem wir uns erst einmal eingesungen und eingeklatscht hatten, sangen wir die Songs “Ain’t That Good News” und “Song for the Mira”. Das war nicht besonders einfach, da die Tonlage sehr hoch ist. Aber es war trotzdem lustig.

Danach war der Unterricht endlich aus! Jetzt war erst einmal “German Club” angesagt, in dem wir alle zusammen deutsches Essen zubereiten wollten. Nachdem sich alle, die Lust hatten, in der Schulküche versammelt hatten, gab Frau Kaindl uns die Rezepte für Kaiserschmarrn und Pfannkuchen. Wir bildeten 5er Gruppen, in denen je zwei Deutsche und je drei Amerikaner waren. Die eine Hälfte der Gruppen machten Kaiserschmarrn, die andere Pfannkuchen. Ich und vier andere machten ein paar Pfannkuchen und sie schmeckten sehr lecker! Während wir das Essen zubereiteten, lief nebenbei deutsche Musik. Das war sehr unterhaltsam. Am Ende gingen alle satt und glücklich nach einem gelungenen Kochnachmittag alleine oder mit ihren Austauschpartnern nach Hause. Zu Hause angekommen gingen Jackie und ich nach dem Abendessen ziemlich bald ins Bett, da wir müde waren und für den nächsten Tag fit sein wollten.

Dieser Tag war wirklich gelungen.

Katharina Ostermair